Dieser Schaden entsteht durch beschädigte Verpackungen

01.10.2018 10:34

Retouren aufgrund von Verpackungsschäden

Retouren aufgrund einer beschädigten Verpackung oder daraus entstandene Transportschäden beim Versandgut, sind zunächst nicht weiter problematisch. Fehler passieren und in Einzelfällen können Ausnahmesituationen dafür verantwortlich sein, wie ein Sturz im Transportfahrzeug oder ein grober Umgang im Verteilerzentrum. Sobald sich diese Einzelfälle aber häufen, entsteht für jedes Unternehmen ein Problem. Die erste Reaktion liegt meist darin, für einen Ersatz zu sorgen, ohne dass darunter die Kundenzufriedenheit leidet. Wird kein Ersatzprodukt gewünscht, kann auch eine Rückzahlung veranlasst werden. Oft sind Transportdienstleister schuld und Unternehmen sehen sich nicht selbst in der Verantwortung. Der richtige Verpackungskarton findet oft nicht nur die Aufmerksamkeit, die nötig wäre, um das Versandgut dem Empfänger unversehrt zuzustellen. Denn, je mehr beschädigte Güter sich jedoch häufen, desto höher ist auch der entstehende Schaden. Das kann so weit gehen, dass Unternehmen dadurch in große finanzielle Schwierigkeiten geraten. Aus diesem Grund ist ein schneller Eingriff hier unerlässlich. In diesem Beitrag erklären wir, warum unzulängliche Verpackungen ein solches Problem darstellen können und wie Sie dieses von Anfang an vermeiden.

Den eigenen Ruf beschützen

Unabhängig davon, ob der entstandene Schaden vermeidbar gewesen wäre oder nicht, jedes Mal wenn ein Kunde enttäuscht oder unzufrieden ist, steht die eigene Reputation auf dem Spiel. Besonders, wenn die Waren beschädigt sind und den Kunden nicht im Optimalzustand erreichen, gehen Unternehmen entsprechend ein hohes Risiko ein. In den meisten Fällen hat der Empfänger zu diesem Zeitpunkt bereits ein paar Tage auf seine Bestellung gewartet und es hat sich einiges an Vorfreude angestaut. Die Enttäuschung ist groß, wenn das Produkt nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Und auch wenn es der Versanddienstleister ist, der das Paket beim Kunden abliefert, so liegt die Verantwortung doch beim Händler. Selbst wenn ein unversehrtes Paket in den Versand gegeben wurde, lässt sich die Verantwortung nicht mehr abgeben, kommt dieses mit großem Schaden beim Kunden an.

In jedem Fehler liegt eine Chance

Es wird oft sprichwörtlich in der Betriebswirtschaft behauptet, dass ein gut gemanagtes Problem besser für den Ruf ist, als jede Anzahl perfekter Transaktionen. Das bedeutet zwar nicht, dass man als Händler aktiv Probleme verursachen sollte, nur um diese dann zu lösen. Aber jedes Problem, dass sich einem in den Weg stellt, kann strategisch zum Wachstum der eigenen Marke genutzt werden. Wie mit Fehlern und Problemen umgegangen wird, ist entscheidend für den Eindruck, den die Kunden gewinnen und hat großen Einfluss auf den Neukundengewinn. Wird beispielsweise eine Beschwerde schlecht gehandhabt, können sich die eigenen Probleme dadurch schlagartig vervielfachen.

Das Risiko öffentlicher Kritik

Kunden müssen nicht länger auf ihren Problemen und Beschwerden sitzen bleiben. Die moderne Internetkultur erklärt alles zum öffentlichen Raum. Eine Beschwerde wird dadurch schnell zur öffentlichen Bewertung oder zur Schimpftirade auf diversen Social Media Kanälen. Jedes Produkt und jedes Unternehmen wird auf diese Weise von Kunden bewertet. Aus diesem Grund sollte jeder Unternehmer alles dafür tun, den Kunden keinen Grund dafür zu geben, negatives Feedback zu hinterlassen. Wurde nicht rechtzeitig auf einen unzufriedenen Kunden reagiert und dieser hat seiner Meinung nun öffentlich Kund getan, entscheidet aber auch hier der Umgang mit diesem Problem. Anstatt den Vorwurf zu ignorieren, muss auf eine solche Beschwerde sofort und kompetent reagiert werden. In den meisten Fällen werden die Kunden hier gnädig sein und sich schon deshalb etwas besser fühlen, weil auf ihren Ärger reagiert wurde.

Die richtige Vorsorge treffen

Sobald alles Erdenkliche unternommen wurde, um den Schaden nach einem beschädigten Produkt so gering wie möglich zu tun haben, sollte es zur obersten Priorität zählen, solche Schäden in Zukunft zu vermeiden. Prävention ist hier das Stichwort. Im ersten Schritt sollte dafür die bestehende Verpackung überprüft werden. In den meisten Fällen setzt sich diese aus Kartonagen und Füllmaterialien zusammen. Faltkartons, Maxibriefkarton oder Großbriefkarton werden für den Versand genutzt und je nach Produkt mit Füllmaterial wie Verpackungschips, Luftpolsterkissen oder Schrenzpapier gefüllt. Auch Kartons nach Maß werden oft genutzt. Aber selbst das beste Verpackungsmaterial ist ungeeignet, wenn es immer wieder zu Schäden kommt. Wird zum Beispiel ohne jegliche Sorgfalt verpackt, treten Fehler auf und jeder weitere Transport stellt ein großes Risiko dar. Als Unternehmer sollte hier sichergestellt werden, dass alles Mögliche dafür getan wird, die Sicherheit des Versandguts zu gewährleisten.

Die Auswahl der richtigen Verpackungsmaterialien

Auf dem Transportweg kann es schon mal sehr rabiat zugehen. Kartons fallen um oder werden geworfen. Stürze und Stöße müssen deshalb einkalkuliert werden, wenn es um die Auswahl einer passenden Verpackung geht. Wenn Händler davon ausgehen, dass Auslieferer ein Paket ohne jeglichen Respekt behandeln, neigen sie dazu, für bessere Verpackungsbedingungen zu sorgen. Hier sollte lieber etwas zu viel unternommen, statt einen Produktschaden zu riskieren. Zunächst einmal muss die äußere Verpackung ausgewählt werden. Diese sollte stark von der Größe des Produktes abhängig gemacht werden. Ein Faltkarton ist eine gern genutzte Wahl. Kleinere Waren können auch mit Großbriefkartons oder Maxibriefkartons versendet werden, um sparsamer zu verpacken. In jedem Fall sollte das Äußere der Verpackung stark genug sein, um das Gewicht seines Inhalts zu tragen. Außerdem sollte es nicht beim ersten Schlag oder Stoß nachgeben. Im Inneren dieser Außenverpackung  befindet sich dann nicht nur das Produkt selbst, sondern Hohlräume müssen mit Polstermaterialien aufgefüllt werden. Das verhindert, dass sich Waren beim Transport hin und her bewegen und dabei versehentlich gegen die Außenverpackung stoßen. Luftpolsterfolie oder Luftpolsterkissen sind in der Regel eine gute Wahl. Aber auch andere Füllmaterialien wie Schrenzpapier oder Verpackungschips können sich je nach Gegebenheit hervorragend zum Polstern eignen.

Wie gut ist die eigene Verpackung wirklich?

Um zu überprüfen, ob die eigene Verpackung auch wirklich einem Transport standhält, müssen nicht erst negative Internetbewertungen abgewartet werden. Stattdessen kann können Verpackungen direkt vor Ort selbst getestet werden. Dafür muss zunächst ein Testprodukt auf herkömmliche Weise verpackt werden. Egal ob Faltkarton, Versandtasche oder ähnliches – Das Produkt sollte nun etwa von Hüfthöhe einige Male fallen gelassen werden. Ein weiterer guter Test ist es, einen schweren Karton draufzustellen oder einige Male dagegen zu stoßen. Macht das dem Produkt am Ende wenig aus und nur der Karton sieht leicht mitgenommen aus, besteht kein Grund zur Sorge. Die Verpackung ist für gewöhnliche Transportstrapazen absolut ausreichend gewappnet. Haben sich aber große Löcher im Karton gebildet, das Produkt ist herausgefallen oder hat anderweitig Schaden genommen, so sollte die verwendete Verpackung dringend optimiert werden.

Keine Lösung gefunden?

Sie haben schon alles ausprobiert und keine Verpackung bietet Ihnen die gewünschte Besserung? Gern beraten wir Sie zu erprobten und funktionalen Verpackungslösungen individuell für Ihr Geschäft und Ihre Produkte. Verpacking arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Händlern und Dienstleistern zusammen. Noch haben wir für alles die passende Verpackung parat gehabt. Und passen die Standardgrößen mal nicht, so gibt es auf unserer Webseite einen praktischen Konfigurator. Damit erstellen Sie kinderleicht Faltkartons nach Maß. Vom Aufbau des Kartons, über Format und Stärke können Sie alles selbst bestimmen. Wollen Sie Ihre Verpackung auch funktional als Marketing-Tool nutzen, so haben Sie die Möglichkeit, einen Aufdruck entsprechend Ihrer CI zu ergänzen.

Die richtigen Produkte finden

Bei der Auswahl der passenden Verpackung ist es gefährlich, an der falschen Stelle zu sparen. Wird zu günstig eingekauft, kann das dazu führen, dass die Verarbeitung unzulänglich ist. Kartons reißen oder fallen auseinander. Luftpolsterfolie polstert nicht richtig. Klebeband verliert die Klebkraft. Verpackungen sind essentiell für die Reputation eines Unternehmens, weshalb hier nicht gespart werden darf! Ein Vergleich mehrerer Produkte kann helfen, die passende Lösung zu finden.

Häufen sich trotz sehr guter Verpackung die Probleme und es gibt keine Möglichkeit, noch weitere Vorkehrungen zu treffen, kann es sinnvoll sein, über einen Wechsel des Versanddienstleisters nachzudenken.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Beitrag weiterhelfen konnten. Sollten Sie unsere Hilfe bei der Auswahl der passenden Verpackungsgüter in Anspruch nehmen wollen oder noch weitere Fragen haben, nutzen Sie dafür gern unsere Kontaktmöglichkeiten.


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