Verpackungskosten sparen – Diese fünf Tipps helfen wirklich

17.09.2018 07:19

Günstig Verpackung kaufen und sparen mit diesen Verpackungstipps

Für die meisten Unternehmen spielen Kosten eine essentielle Rolle. Zu hohe Ausgaben, gefährden den gesamten Betrieb. Ersparnisse wiederum lassen sich hin und wieder zielgerichtet investieren und bringen dabei vielleicht den entscheidenden Vorteil. Im täglichen Geschäft allerdings eine ordentliche Summe einzusparen, ist leichter gesagt als getan. Immerhin sollte nicht an der falschen Stelle sparen und am Ende einen Schaden davongetragen werden. Gerade Onlinehändler versuchen dann häufig, wenn schon nicht bei den Produkten selbst, so doch wenigstens an deren Verpackung zu sparen. Das betrifft dann zum Beispiel das Design oder die Materialien. Im schlimmsten Fall ist der Sparversuch für den Kunden sofort spürbar. Die Qualität lässt merklich nach und Transportschäden können die Folge sein. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie betriebsinternes Sparen nicht ablaufen sollte. Dabei gibt es tatsächlich Mittel und Wege, um effektiv Verpackungskosten zu sparen ohne damit ein großes Risiko einzugehen.

Die Funktion von Verpackungen

Produktverpackungen im Versandhandel erfüllen oft eine ganze Reihe von Funktionen. Die wichtigste Funktion bleibt dabei aber das sichere Aufbewahren und Schützen eines Produkts im Inneren. Das betrifft sowohl die Lagerzeit als auch den tatsächlichen Versandweg vom Hersteller bis zum Kunden. Je besser ein Händler da sein Produkt kennt, desto klüger kann er vorgehen. Eine individuelle und auf den Inhalt abgestimmte Wahl ist stets die beste Variante, wenn es um ein ausgeklügeltes Verpackungskonzept geht. Eine Ersparnis wiederum kann nur dort angegangen werden, wo diese Hauptfunktion einer Verpackung nicht angegriffen wird.

Die richtige Verpackung auswählen

Schon die Auswahl der Verpackungsmaterialien kann dabei helfen, bedeutend an Kosten zu sparen. Für gewöhnlich kostet ein Karton umso mehr, je größer er ist. Hier also die richtige Größe zu wählen, die gerade genug Spielraum für Polstermaterialien und das Produkt lässt, kann schon zu einer ziemlichen Herausforderung werden. Allerdings ist es wenig sinnvoll, kleine Produkte in riesigen Verpackungen zu versenden, gerade wenn man wirtschaftliche Faktoren berücksichtigen möchte. Eine angemessenere Größe an Kartons und Versandtaschen ist dabei für Händler nicht nur bedeutend günstiger im Einkauf, sondern beschert einem obendrein noch Ersparnisse hinsichtlich der Versandkosten. Die genutzten Verpackungen im eigenen Betrieb so auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen, hat einen spürbaren Effekt und erlaubt sicherlich die eine oder andere Einsparung. Hat man für all seine Produkte die passende Verpackungslösung gefunden, sich für einen Karton oder eine Versandtasche entschieden, sollte auch der Schutz der Waren genau durchdacht werden. Auch hier sollte jedes Produkt einzeln abgeschätzt werden. Während einige Produkte wie Elektronikartikel oder filigrane Schmuckstücke einen besonders hohen Schutzaufwand verlangen, brauchen andere Gegenstände vielleicht kaum Polsterung, weil sie von Natur aus wenig porös oder zerbrechlich sind. In manchen Fällen wird so festgestellt werden können, dass die derzeit genutzte Verpackungskombination, ein großer Karton und endlos viele Verpackungschips, deutlich über das Ziel hinausschießt und das Einwickeln der Ware in Schrenzpapier die Aufgabe ebenso gut erledigen würde. Auch ist nicht für jede Ware ein dreiwändiger oder besonders bruchsicherer Karton vonnöten. Einwellige oder zweiwellige Faltkartons eignen sich oft ebenso gut oder sogar besser. Die Evaluation des eigenen Betriebs mag einige Zeit in Anspruch nehmen. Es werden bisherige Lösungsmodelle genau unter die Lupe genommen und neue in Kleinstarbeit ausgetestet, um unter Einsparung von Kosten eine trotzdem noch sehr gute Produktverpackung zu erstellen. Die Ersparnis an Material und Co. darf nämlich auf keinen Fall auf Kosten der Produktsicherheit gehen.

Die beste Marke und der beste Deal

Auch die Auswahl des Händlers und der Zeitpunkt des Kaufes haben einen großen Einfluss auf das Sparen beim Warenversand. In manchen Fällen ist das Angebot von besonders großen Mengen an Kartons oder Füllmaterialien vielleicht verlockend, da der Einzelpreis bei No-Name Marken gering ist. Erst auf den zweiten Blick wird einem dann vielleicht klar, dass die eigenen Lagerkapazitäten einen solchen Einkauf gar nicht zulassen. Auch ist nicht jedes günstige Angebot gleich auch gut. In vielen Fällen liegt der Grund für den kleinen Preis in Einsparungen des Herstellers. Es wurde dann ein minderwertiges Material gewählt oder die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig. Hier gilt es, genau abzuwägen. Ein höherer Preis kann einem auf lange Sicht viele Vorteile verschaffen. Dennoch sollte genau abgewogen und konsequent verglichen werden, bis das beste Angebot entdeckt wird. Die Preisunterschiede je nach Hersteller sind zum Teil enorm. Eine entsprechende Ersparnis summiert sich, je nach Versandaufwand pro Monat oder gar Jahr, zu einem beachtlichen Betrag.

Die eigene Effizienz steigern

Eine weitere Möglichkeit, um bei den eigenen Verpackungen zu sparen, liegt in der Effizienz. Hat man zuvor bereits die Wirtschaftlichkeit der eigenen Verpackungsmaterialien überprüft und keine Möglichkeit entdeckt, große Mengen einzusparen, könnte hier die Lösung zu finden sein. Verpackungskosten sinken automatisch, je schneller ein Produkt verpackt und in den Versandweg aufgegeben kann. Für den gleichen Preis gibt es oftmals Kartons oder andere Verpackungswaren, die sich deutlich schneller und einfacher zusammenbauen lassen. Der Aufbau ist dabei weniger kompliziert und pro verpacktes Gut lassen sich wertvolle Sekunden einsparen. Diese gesparte Arbeitszeit kann schließlich anderweitig zum Einsatz kommen. Selbst wenn für diese praktischeren Produkte zunächst etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden muss, macht sich diese Ausgabe womöglich schon sehr schnell bezahlt. Vielleicht kann man eine ganze Arbeitskraft aus dem Verpackungsbereich in einen anderen Bereich der Firma umstationieren und diesen ausbauen. Statt einen weiteren Mitarbeiter einstellen zu müssen, wird auf diese Art und Weise das meiste aus dem bestehenden Repertoire herausgeholt. Diese Möglichkeit der Effizienz-Steigerung lohnt sich aber erst dann wirklich, wenn ein hoher Umsatz erzielt wird und die Versandfrequenz entsprechend steigt. Gerade kleine oder mittelständische Unternehmen werden auf diese Weise womöglich nur sehr geringe Ersparnisse bemerken können, weshalb es sich wenig lohnt, den Betrieb derartig umzustrukturieren.

Voll Ökologisch

Grün ist gerade voll im Trend. Immer mehr Kunden verlangen nach Lösungen, die ökologisch sind und die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Unterstützt werden dann auch Unternehmen, die diesen Wert nach außen hin ausstrahlen. Ökologische Produkte werden vorgezogen. Auch bei Verpackungen ist das ein wichtiger Faktor. Werden recycelbare Verpackungsmaterialien verwendet oder bereits genutzte Güter wiederverwendet, so lassen sich auch damit Ausgaben sparen. Wiederverwertete Kartons zu nutzen ist in der Regel deutlich günstiger, als der Kauf von Neuwaren. Hier sollte zwar immer abgeschätzt werden, ob die Qualität der Produkte für den Versand noch ausreichend ist, trotzdem ist hier mit großen Einsparungen zu rechnen. Zurückgeschickte Kartons in noch gutem Zustand auch für den weiteren Versand einzusetzen, reduziert dann auch die Anzahl neu zu kaufender Materialien drastisch. Was also weitergenutzt werden kann, sollte auch entsprechend genutzt werden.

Auf die Menge kommt es an

Viele Händler bieten Unternehmen hohe Rabatte an, gerade wenn diese große Mengen an Produkten von ihnen abnehmen. Verpackungen, Füllmaterialien und Co. stellen da keine Ausnahme dar. Wer hier mehr kauft, als zunächst vorgesehen, könnte von einem deutlich günstigeren Preis profitieren. Pro Karton oder Luftpolstertasche sinkt der Preis drastisch und die eigenen Materialkosten werden spürbar geringer. Gerade auf den Kauf von Einzelwaren sollten Onlinehändler aufgrund der oft ungerechtfertigt hohen Preise aber lieber verzichten. Trotzdem muss hier immer sorgsam abgewogen werden. Auch wenn der Kauf von tausenden von Kartons auf den ersten Blick nach einem guten Deal klingen mag, sollte hier auf keinen Fall übertrieben werden. Wer deutlich mehr kauft, als er eigentlich benötigt oder verwenden kann, der sitzt am Ende auf einer Vielzahl langsam verstaubender Waren, die enormen Lagerplatz benötigen. Am Ende leidet da bereits die Qualität, bevor die Güter überhaupt zum Einsatz gebracht werden konnten und die eingesparten Kosten werden ad absurdum gefühlt.

Insgesamt finden sich viele Mittel und Wege für große ebenso wie kleine Unternehmen, um die Ausgaben für Verpackungen möglichst gering zu halten. Das funktioniert dann am besten, wenn man die eigenen Produkte mit einbezieht und sorgsam durchdachte Entscheidungen trifft. Durch ein genaues Abwägen, findet sich schnell die richtige Balance. Während auf der einen Seite Kosten eingespart werden können, kann dabei trotzdem ein merklicher Profit erzeugt werden und es ist kein Kompromiss von Nöten.

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